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In meinem Blog geht es um mein Leben nach meinen Ana Zeiten und das was von ihr übrig geblieben ist, sowie über meinen Plan wieder abzunehmen, meine Freunde, meine Meinungen, meiner Vorstellungen und mein verrücktes leben! - Auch ein Paar Beauty Tipps sowie selbst Geschriebene oder mich bewegende Gedichte oder Texte, lustige Videos oder Zeichnungen gibt’s könnt ihr hier finden.

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Treffen mit meinem besten Freund und schwere Fragen!

 Heute habe ich mich nach einer langen Streitpause weder mit meinem EX-bestem Freund getroffen, da er sich nun endlich kooperativ zeigt etwas für sich und sein Leben zu zun. Er ist nämlich heute mit mir zu seiner erten Therapie Sitzung gegangen. Nach einer Wartezeit von ca. 3 Stunden in der wie noch mal zu mir und danach Shischa rauchen gegangen sind, kam er endlich dran.

Das entteuschende an der ganzen Sache war das sie ihn ganze 5 MInutenlang erzälen ließ warum er denn nu hier ist, per Kurzdiagnose festgestellt hat das er Depressionen hat, (Ok das war auch meine Vermutung) um ihm dann Tabletten zu verschreiben die schon bald helfen würden. Und shcon durften wie wieder gehen!

Ganz toll da erklärt er sich schon mal bereit seine Probleme lösen zu wollen und ihm werden gleich ein paar Pillen verschreiben. Unmöglich echt!

 

Das einzig Gute an Diesem Tag war also nur unsere Unterhaltung im Shisha Café. Es war genau wie früher wir haben uns über alles möglich unterhalten aber auch über wichtige Dinge.

 

Er hat eine Freundin die Momentan im Krankenhaus ist weil sie Bulimie hat und es geschafft hat mit einem lebensbedrohlichen Gewicht eingeliefert zu werden. Außer mir kennt er keinen der in einer Ähnlichen Situation war, also hat er mich gefragt wie er ihr helfen kann. Das war eine schwere Frage, denn es ist lange her das ich in derselben Lage wie sie war und dann war es immer noch Bulimie und nicht Anorexie was sie hat, abgesehen davon war sie ein ganz anderer Mensch als ich.

 

Aber ich überlegte trotzdem was mich damals beschäftigt hatte und ich glaube das einzige was ich wollte als ich in der KJP war, war die Freiheit, Verständnis und ich wollte immer wissen was genau der Grund dafür war das ich Anorexie hatte. Das war nämlich auch das was meine Freundinnen, die dasselbe Problem wie ich hatten, auch herausfinden wollten.

 

Meiner Meinung nach ist es wirklich schwer sich als nicht betroffener  in die Lage eines Essgestörten Menschen zu versetzen weil essen für die meisten Menschen eben etwas ganz normales ist, oft etwas auf das sich eine lange Zeit gefreut wird und man sich aufgrund dessen nicht vorstellen kann das es eine solche Überwindung sein kann sich etwas zu Essen in den Mund zu schieben, zu kauen, runter zu schlucken und im Magen zu behalten.

 

Wie soll ein nicht erkrankter verstehen das man damit einen Kampf gegen sich selbst verliert und die Kontrolle über eines der wenigen Dinge die man kann aufgibt.

 

Ich versuchte ihm das also irgendwie verständlich zu machen, ob ich das wirklich geschafft habe ist natürlich nicht eine andre Sache. Wenigstens versucht er sie zu verstehen und sagt nicht die ganze Zeit Sätze wie, „Iss doch einfach“, „findest du schön was du allen damit antust“ oder diskriminiert sie alla „du hast es ja nicht anders gewollt“.

 

 

 

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